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Ehrungsfeier
des Ortenauer Sängerbundes in Lichtenau
Musikalische Urgesteine geehrt
Ortenauer Sängerbund
zeichnet 66 langjährige Chorleiter und Sänger bei Festakt in
Lichtenau aus.
von Thomas Hartmann
Lichtenau/Rheinau. „Drei Galionsfiguren der Gattung
Chorleier stehen für eine geballte Ladung von zusammen 140
Jahren Chorleitung“, betonte der Präsident des Ortenauer
Sängerbundes, Volker Wielandt, bei der Ehrung von Helmut Maier
und Friedbert Ostermann (jeweils 50 Jahre) und Willi Kammerer
(40 Jahre). Anlässlich der Ehrungsfeier der Bezirksgruppe
Kehl-Hanauerland nahmen zudem 66 langjährige Sänger Urkunden,
Ehrenkettchen und Ehrennadeln vom Deutschen Chorverband,
Badischen Chorverband und dem Ortenauer Sängerbund entgegen.
Gerhard Müller, Vorsitzender der Bezirksgruppe Kehl-Hanauerland,
führte durch die Feierstunde in der voll besetzten Stadthalle in
Lichtenau. „Das ist der Auftakt zum 150-jährigen Bestehen des
Männergesangvereins Lichtenau“, dankte er dem ausrichtenden
Männerchor für die musikalische Gestaltung.
Kein
Unbekannter
Dirigent Maier begann 1958 seine Chorleiter- und
Organistenlaufbahn. Seit 28 Jahren dirigiert er den MGV
Eintracht Zierolshofen. Urloffen, Legelshurst, der Kirchenchor
Stadelhofen sowie Polizeichöre Offenburg und Lahr sind
langjährige Stationen von Helmut Maier. „Bekannt wie ein bunter
Hund und im unteren Hanauerland ist Friedbert Ostermann“, zollte
Wielandt einem “Urgestein und Kulturförderer“ ebenfalls höchstes
Lob. Dieser leitete über Jahrzehnte die Chöre in Scherzheim,
Grauelsbaum und Helmlingen. Heute dirigiert er die Frauenchöre
Scherzheim und Helmlingen.
„70 gestandene Männer vom Männerchor Hanauerland hören seit 30
Jahren auf das Kommando von Willi Kammerer“, gratulierte der
Präsident dem Jüngsten im Bunde. Willi Kammerer begann 1970
seine Chorleitertätigkeit als Gründer und Leiter des
Kinderchores in Memprechtshofen. Bis heute dirigiert er zudem
den Männerchor Renchen-Ulm und den Sängerbund Gamshurst. Vier
Jahre war er Bezirkschorleiter und zwölf Jahre stellvertretender
Bezirkschorleiter im Ortenauer Sängerbund.
„Früh angefangen“
Für seine 25-jährige Tätigkeit als Vorsitzender der
Chorgemeinschaft Teutonia Willstätt wurde Hans Schneider geehrt.
„Er hat früh angefangen, Verantwortung zu übernehmen“, zollte
ihm Volker Wielandt Respekt. „Die ganze Breite des langjährigen
Chorgesangs erleben wir heute“, stimmte er auf den Ehrungsreigen
ein.
„Was wäre eine Kommune ohne Gesangverein“, drückte der
Lichtenauer Bürgermeister Christian Greilach seine Anerkennung
aus. „Mit dem einfachen Instrument der eigenen Stimme lässt sich
großartig die Gemeinschaft pflegen“, sprach die erste
Landesbeamtin des Ortenaukreises, Elke Höpfner-Toussaint, ihren
Respekt aus.

Auch
der Leutesheimer Sängerbund hatte Ehrungen auf dem Programm:
Else Karch (1. v. l.), Hedwig Kimmer (2. v. l.),
Bärbel Hummel (3. v. r.), Lisa Hummel (2. v. r.) und
Else Ziegler (1. v. rechts) wurden für 50 Jahre
aktives Singen geehrt.
Für
40 Jahre aktives Singen wurde Rösel Hummel (3. v.
l.) geehrt.

Für
satte 60 Jahre aktives Singen wurde Fritz Hummel
geehrt.
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